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Suggestopädie ist eine Wissenschaft, die auf der Basis der Suggestologie entwickelt wurde

Die Suggestologie ist eine Wissenschaft, die sich mit allen Einflüssen, die uns umgeben, beschäftigt.

  • Das Licht
  • Die Musik
  • Die Ästhetik
  • Unsere Gedanken

... das alles beeinflusst uns bewusst und unbewusst.

Begründer der Suggestopädie ist Professor Dr. Georgi Lozanov, Universitätsprofessor in Sofia, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Darüber hinaus war Lozanov viele Jahre in der Gehirnforschung tätig. Er ist Autor verschiedener Werke über die Reservefähigkeiten des menschlichen Gehirns, der medizinischen Behandlung und im Management.

Lozanov hatte auf seinen Reisen das Phänomen des "Supergedächtnisses" (Hypermnese) nicht nur bei Fakiren und Yogis entdeckt. Bei seinen Beobachtungen bemerkte er, dass die Personen während ihrer geistigen Höchstleistungen körperlich und mental völlig entspannt waren. Daraus schloss er, dass bei dieser Art von Entspannung ein erhöhtes Maß an Informationen aufgenommen und verarbeitet werden kann.

Er untersuchte 1968 die außergewöhnlichen Fähigkeiten des russischen Künstlers Michail Keuni, der schneller als eine Rechenmaschine rechnete, in weniger als einem Monat Japanisch und in einer Woche Finnisch lernte und fließend beherrschte.

Er gelangte zu der Erkenntnis, dass jeder Mensch prinzipiell die gleichen Fähigkeiten hat, sie aber nicht im Entferntesten nutzt.

Wie kann man seine Fähigkeiten optimal nutzen?

Laut Lozanov ist das grundlegende Prinzip zur Verwirklichung dieser Fähigkeiten die Harmonisierung von Geist und Körper.

Es geht darum, sein körperliches und geistig / seelisches Gleichgewicht wiederherzustellen, seine kreativen und intuitiven Kräfte zu entdecken, zu entwickeln und vor allem zu nutzen.

Lozanov entdeckte bei seinen wissenschaftlichen Studien, dass eine ganz spezifische Art von Musik mit einem ganz spezifischen Rhythmus einen entspannten Körperzustand herbeiführen kann, der sich grundlegend von anderen Formen der Entspannung unterscheidet.

Bei Lozanovs Studien wurden bei den Testpersonen außerordentliche Ergebnisse erreicht. Der Herzschlag verlangsamte sich durchschnittlich um mindestens fünf Schläge pro Minute; der Blutdruck sank, die Beta-Wellen des Gehirns verringerten sich zugunsten des langsameren Alpha-Rhythmus.

Noch viel wichtiger war aber, dass die langsamen Theta- und Delta-Wellen ebenfalls abnahmen. So wurde deutlich, dass dieser entspannte Zustand (Alpha-Zustand) kein Dösen oder Schlafen war.

Lozanov hatte das Unmögliche möglich gemacht:

Wir können gleichzeitig entspannt und geistig hellwach und aufnahmefähig sein. Lozanovs Alpha-Zustand ist daher auch fester Bestandteil unseres Firmennamens - Alpha Institute language group!

Nicht gegen die Natur, sondern mit ihr, lautet also das Prinzip des suggestopädischen Lernens. Durch die Bereitstellung von multisensualen Reizen zum Inhalt, bietet die Suggestopädie eine wirksame Lernumgebung.

Der Vorgang ist vergleichbar mit dem des natürlichen Lernens, das Menschen in früherer Kindheit zeigen. So wie im Kindergarten, als man noch in kürzester Zeit die komplexesten Zusammenhänge schnell und einfach begriff. Spiel und Spaß, Bewegung und Ruhe im rhythmischen Wechsel eines dramaturgisch abgestimmten Lernprozesses.

Suggestopädie hat nichts mit Tiefenentspannung oder gar Hypnose zu tun. Hier wird auch keineswegs im Schlaf gelernt. Im Gegenteil: beim Lernen mit suggestopädischen Methoden sind die Teilnehmer wach und nehmen unbewusst auf, was sie selbst kurz zuvor gemeinsam in den Gruppen erarbeitet und präsentiert haben.

Die Grundprinzipien der Lozanov-Methode sind:

  • Motivation: Negative Selbsteinschätzung wird entschärft, die positive Selbsteinschätzung gefördert.
  • Musik: Sie wird als Katalysator für die Langzeitspeicherung von Wissen eingesetzt. (besonders geeignet: Klassik/Barock-Musik, u.a. Largo-Sätze von Bach, Vivaldi, Corelli und Händel)
  • Spiele: Lernspiele und spontane zwischenmenschliche Aktionen fördern die Speicherung von Wissen.
  • Mentale Auseinandersetzung: Kritische Auseinandersetzung mit dem Lernstoff fördert das analytische Denken und trainiert die kognitiven Fähigkeiten.
  • Abwechslung: Dramaturgisch stimmige Phasen von geistiger Angeregtheit und Konzentration mit aktiven Spielmomenten helfen Anspannungen zu vermeiden.
  • Gruppenarbeit: Partner- und Kleingruppenarbeit fördern den Austausch und das gemeinsame Erleben.
  • Stimuli: Periphere Stimuli (zumeist Lernplakate an den Wänden oder NLP-Anker) unter- stützen durch unbewusste Aufnahme von Lernstoff die Behaltensrate.
  • Raumgestaltung: Es ist kein Geheimnis, dass Licht-Temperatur, Tischanordnung, Farbgebung und Geruch die Lernleistung erheblich beeinflussen.

Die Alpha Institute-Methode nutzt diese Erkenntnisse der Suggestopädie in vollem Umfang. Aber was für den maximalen Lernerfolg noch weitaus wichtiger ist:

Die Alpha Institute-Methode hat die Schwachpunkte der rein auditiven Lernmethode erkannt und durch eine gezielte Weiterentwicklung behoben.

 
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